- Yogagurte bestehen meist aus Baumwolle, sind 2 bis 3 Meter lang und nur wenige Zentimeter breit. Sie werden verwendet, um schwierige Stellungen beim Yoga leichter halten zu können oder den Körper zu dehnen.
- Meist besitzen Yogagurte einen D-Ring-Verschluss aus Metall. Alternativ werden auch Yogagurte mit Plastikschnallen oder vorgefertigten Schlaufen angeboten.
- Yogagurte können auch als Tragegurt für die Yogamatte genutzt werden und stellen alles in allem ein nützliches Extra beim Yoga dar.

Auch wenn traditionelle Bestandteile des Yogas unter anderem Meditation, Atemübungen und die Disziplinierung der Sinne sind, liegt der Fokus im modernen Yoga hauptsächlich auf Körperübungen.
Doch nicht jeder kann von Anfang an alles, und so stehen unter anderem Yogablöcke, Yoga-Wheels oder eben Yogagurte als Hilfsmittel zur Verfügung. In unserer Kaufberatung hier auf N-TV.de erfahren Sie, was ein Yogagurt ist, aus welchem Material er bestehen sollte, welche Marken Produkte aus dieser Kategorie herstellen und vieles mehr. So sind Sie bestens gewappnet, wenn Sie 2025 einen Yogagurt kaufen möchten.
1. Was ist überhaupt ein Yogagurt?
Was Yoga ist, weiß vermutlich jeder – aber ein Yogagurt? Da wird es schon ein bisschen spezieller. Wir bringen für Sie Licht ins Dunkel und klären Sie darüber auf, um was für ein Produkt es sich hierbei handelt.

Ein Yogagurt ist neben einer Yogamatte oder einem Meditationskissen ein nützliches Zubehör, um Ihre Fitness zu steigern.
1.1. Welchen Nutzen hat ein Yogagurt laut Tests?
Haben Sie erst vor Kurzem mit dem Yoga angefangen oder ist Ihre Beweglichkeit im Allgemeinen noch verbesserungswürdig, haben Sie bei einzelnen Asanas (so bezeichnet man die Körperstellungen beim Yoga) möglicherweise Schwierigkeiten, sich richtig zu dehnen oder Ihre Arme bis zu Ihren Füßen zu strecken. Ein Yogagurt kann diese Distanz überbrücken, sodass die korrekte Ausführung der Übung dennoch möglich ist. Auch dann, wenn Sie eine Position über längere Zeit halten möchten, hilft Ihnen ein Yogagurt.
» Mehr Informationen1.2. Eignet sich jedes Trainingsband als Yogaband?

Yogagurte finden Verwendung beim Yoga. Sie sollten aus einem festen Material bestehen.
Denken Sie an Bänder, die bei körperlichen Übungen eingesetzt werden, haben Sie möglicherweise elastische Trainingsbänder aus Latex im Sinn. Derartige Produkte sind in verschiedenen Stärken erhältlich und ersetzen die Gewichte beim Krafttraining: Je höher der Widerstand solcher Bänder ist, desto mehr „Gewicht“ müssen Sie bei Ihren Übungen bewegen. Diese Thera- oder Loop-Fitnessbänder entsprechen jedoch nicht dem Yogagurt. Hier sollte der Gurt nicht elastisch sein, sondern aus Baumwolle oder einem Baumwolle-Polyester-Gemisch bestehen.
» Mehr Informationen2. Welche sind die wichtigsten Kaufkriterien für einen Yogagurt?
Bevor Sie sich einfach so für einen bestimmten Yogagurt entscheiden, möchten wir Ihnen im Folgenden gern einige Merkmale von Yogabändern vorstellen, die Tests zufolge eine wichtige Rolle bei den Produkten spielen.
2.1. Das Material

Meist bestehen Yogagurte aus reiner Baumwolle oder einem Gemisch aus Baumwolle und Polyester. Am besten entscheiden Sie sich sogar für einen Yogagurt aus nachhaltig angebauter Bio-Baumwolle.
Ein Yogagurt sollte nicht starr, aber auch nicht zu nachgiebig sein – schließlich dient er dazu, Ihr Körpergewicht in bestimmten Yoga-Positionen zu halten. Aus diesem Grund besteht ein Yogagurt üblicherweise aus Baumwolle oder aus einem Gemisch aus Baumwolle und Polyester. Wem der Schutz der Umwelt besonders am Herzen liegt, sollte sich für einen Yogagurt aus nachhaltig angebauter, bestenfalls ungebleichter Bio-Baumwolle entscheiden.
Nicht zu schnell urteilen: Yogagurte aus reiner Baumwolle könnten sich zu Beginn etwas steif anfühlen. Dies wird mit der Zeit in den meisten Fällen jedoch vergehen.
2.2. Die Länge
Yogagurte werden bei der korrekten Benutzung doppelt genommen und weisen deshalb in der Regel eine Länge von 2,50 Meter auf – das reicht für alle Asanas aus. Dank der Schnalle des Yogagurtes lässt sich seine Länge ziemlich flexibel an die eigene Körpergröße anpassen. Für besonders große Menschen kann sich jedoch ein extra langer Yogagurt lohnen: Hierbei handelt es sich um Yogagurte, die 3 Meter lang sind. Abgesehen davon sind Yogagurte recht schmal: Breiter als 4 Zentimeter sind die meisten Typen nicht.

Yogagurte sind relativ schmal. Mit einer Breite von 3 bis 4 cm und einer Gurtlänge von 2,50 Metern lassen sich die meisten Übungen mit dem Yogagurt problemlos ausführen.
2.3. Der Verschluss
Einen Yogagurt richtig binden? Gar nicht schwer!
Die meisten Yogagurte besitzen einen Verschluss aus zwei D-Ringen. Um diesen zu schließen, wird die rechte Seite des Gurtes durch beide Ringe hindurchgeführt. Nun werden die beiden D-Ringe auseinandergeklappt und der Gurt wird noch einmal durch die letzte Öse geführt. Festziehen und schon kann es losgehen.
Entweder besitzen Yogagurte vorgenähte Schlaufen, oder – das ist häufiger der Fall – der Verschluss des Yogagurts besteht aus Metall. Aber auch Yogagurte mit Plastikverschluss sind nicht selten anzutreffen. Welche Vor- und Nachteile Yogagurte mit Plastikverschluss gegenüber Arten aus Metall haben, erfahren Sie jetzt:
- Vorteile
- häufig bekannte Leiterschnallen statt D-Ringe als Verschluss
- dadurch sind ein schnelleres Festziehen und Verstellen möglich
- Nachteile
- weniger nachhaltig
- weniger strapazierfähig und langlebig
Preislich macht es übrigens keinen Unterschied, ob Sie zu einem Yogagurt mit Schlaufen, mit Kunststoff- oder mit Metallschnalle greifen. Die N-TV.de-Redaktion empfiehlt Ihnen vor diesem Hintergrund einen Metallverschluss.
2.4. Die Farbe

Egal, ob der Yogagurt rosa, grün oder blau sein soll: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Sogar bunte Yogagurte werden verkauft.
Yogagurte gibt es in unzähligen verschiedenen Farben. Selbst die eigentlich beige-weißen Yogagurte aus Bio-Baumwolle sind häufig eingefärbt, sodass Sie ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben entscheiden können. Völlig bunte Yogagurte mit fröhlichen Mustern sorgen für gute Laune beim Sport. Nach Wunsch können Sie sie natürlich auch farblich mit ihrem restlichen Yoga-Zubehör, beispielsweise mit dem Yoga-Handtuch, abstimmen.
2.5. Der Preis
Die meisten Yogagurte kosten zwischen 7 und 14 Euro und sind damit relativ leicht erschwinglich, vor allem in Anbetracht dessen, dass Ihnen ein solches Produkt bei korrekter Handhabung eine lange Zeit erhalten bleiben wird.
3. Welche Übungen lassen sich mit einem Yogagurt ausführen?
Ein Yogagurt ist sehr vielseitig einsetzbar und seine Verwendung ist nicht auf bestimme Asanas begrenzt. So können Sie mit einem Yogagurt Übungen für den Nacken, die Schultern oder die Beine machen. Auf diese Weise lassen sich mithilfe von Yogagurten Schmerzen im Rücken besiegen. Nicht zuletzt können mit Yogagurten Übungen für die Hüfte, sogenannte Hüftöffner, ausgeführt werden, was für eine tiefe, wohltuende Dehnung sorgt.

Egal, um welche Körperregion es geht: Durch die simple Form des Yogabandes lässt es sich vielseitig einsetzen. Selbst ein Spagat kann mit Yogagurten vorsichtig und angenehm gelernt werden.
4. Welche Marken bieten die besten Yogagurte an?

Der Lotuscrafts Yogagurt misst 250 x 3,8 cm.
Wenn Sie einen Yogagurt kaufen möchten, haben Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern. Ab und zu bieten Discounter wie Aldi oder Lidl günstige Yogagurte oder sogar ganze Sets mit Yogagurten, Ballsitzkissen, Yogablöcken und Bällen an, bei denen es sich laut der Kundenbewertungen um gute Produkte handelt.
Abgesehen davon finden Sie Produkte aus Bio-Baumwolle zum Beispiel bei Lotuscrafts, Halfmoon, Southern Shores oder Yamkas. Marken wie Bodhi, Robson, Reehut und Beneyu bieten ebenfalls hochwertige Produkte an, auf die Sie gern zurückgreifen können.
Übrigens: Viele dieser Marken finden Sie übrigens auch in unserer oben stehenden Vergleichstabelle direkt hier auf N-TV.de.
5. Wichtige Kundenfragen und unsere Antworten rund um den Yogagurt-Vergleich
Haben Sie noch Fragen zu Yogagurten? Dann kann Ihnen unser folgendes FAQ-Kapitel sicher helfen.
5.1. Kann ich einen Yogagurt auch als Tragegurt für meine Yogamatte verwenden?

Aus einem Yogagurt kann ganz schnell ein Tragegurt werden.
Im Test zeigt sich: Yogagurte können tatsächlich auch zum Tragen einer Yogamatte dienen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Sie Ihre Yogamatte mit ins Fitnessstudio oder zu einem Sport-Kurs nehmen möchten und keine eigene Yogatasche nutzen wollen. Verschiedene Video-Tutorials im Internet zeigen Ihnen, wie Sie den Gurt hierfür befestigen müssen.
» Mehr Informationen5.2. Wie lang sollte ein Yogagurt sein?
Yogagurte sind meist ungefähr 2,50 Meter lang – damit können grundsätzlich alle Asanas ausgeführt werden. Da sich der Gurt mithilfe von Verschlüssen flexibel an die eigene Größe anpassen lässt, passt diese Standardlänge für die klare Mehrheit der Personen perfekt. Besonders große Menschen können sich jedoch auch extra lange Yogagurte besorgen: Gemeint sind hiermit 3 Meter lange Yogagurte.
» Mehr Informationen5.3. Führte die Stiftung Warentest in der Vergangenheit bereits einen Test zu Yogagurten durch?

Bisher hat die Stiftung Warentest noch nichts zu Yogagurten geschrieben.
Zu diesem Zeitpunkt gibt es von der Stiftung Warentest noch keinen Test zu Yogagurten – demnach gilt auch noch kein Yogagurt als offizieller Testsieger. Stattdessen wurde jedoch im Juni 2020 veröffentlicht, auf welche Kriterien man bei der Auswahl von Yogamatten achten sollte. Wer trotzdem nach einem Testsieger sucht, kann sich gern an unserer oben stehenden Vergleichstabelle orientieren.
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